Syrien: Operation im Terrorsumpf Afrin notwendig


Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verkündete am Dienstag, dass bei einer möglichen Militäroperation gegen die Terrororganisation YPG lokale Kämpfer an vorderster Front sein werden.
Im syrischen Afrin sind heute bis zu 10.000 Terroristen der YPG aktiv. Nachdem Ankara eine Militäroperation angekündigt hat, mischen sie sich unter die Zivilisten und warten in ihren Gräben. Dank der Operation Schutzschild Euphrat gegen die Terrormiliz IS im August 2016 ist Afrin vom Rest der YPG-Gebiete abgeschnitten. Dennoch stellt sie eine Bedrohung für die innere Sicherheit der Türkei dar. Obwohl die Türkei im Gegensatz zu den westlichen Staaten täglich vom Terror bedroht wird, werfen gewisse Akteure in Medien und Politik dem Land Kriegstreiberei vor. Was sagte der damalige deutsche Verteidigungsminister Peter Struck: "Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt."
Und dann soll die Türkei Terroristen vor ihren Grenzen dulden, die eine reale Gefahr darstellen? Die türkische Armee verursacht keine Kriege, sondern bringt Ruhe und Ordnung in die Regionen, wo sie im Einsatz waren und sind. Das jüngste Beispiel hierfür ist die Stadt Al-Bab, die seit Februar 2017 frei von Terroristen ist. 


UNT

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rücktritt von Özil und der Rassismus

Schweiz: Türkische Terroropfer wertlos?

Belgischer Professor kritisiert westliche Unterstützung der YPG