Israels Geheimdienstminister: Beziehungen zur Türkei positiv


Die Jerusalem-Debatte hat zumindest die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Israel nicht beeinflusst. Das ist die Kehrseite der Medaille. 
Israels Geheimdienstminister Yisrael Katz, der politisch rechts einzuordnen ist, sagt, dass es trotz Erdogans harter Kritik keine Probleme zwischen der Türkei und Israel gebe. Die Türkei exportiere weiterhin 25% ihrer Waren über Jordanien und die israelische Hafenstadt Haifa in die Golfregion.

Zudem bezeichnet er Saudi-Arabien als "Führer der arabischen Welt". Israel wolle Jerusalem als Ganzes haben, weshalb die Juden nach 2000 Jahren in die Region gekommen seien. Die Palästinenser wären untereinander zerstritten und nicht bereit für eine Lösung. Seine Regierung würde eine Rückkehr von 5 Millionen palästinensischen Flüchtlingen nicht akzeptieren. Zudem sei der Iran für Israel und Saudi-Arabien das gemeinsame Problem. Sollte die Hisbollah auf den Iran hören und Israel angreifen, würden sie Libanon in die "Steinzeit katapultieren".

UNT



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