Nach dem Gipfel in Sotschi


Am Mittwoch versammelten sich Russland, Türkei und Iran in Sotschi für eine politische Lösung in Syrien. Nach den Gesprächen wurde verkündet, dass in naher Zukunft auf einem nationalen Dialogkongress eine neue Verfassung und Neuwahlen ausgerufen werden sollen.
Der türkische Präsident Erdogan betonte, dass die Türkei den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, die YPG/PYD, nicht als legalen Partner betrachten und nicht am selben Tisch sitzen werde.

Dimitry Peskov, Pressesprecher des Kreml, sagte am Donnerstag: "Wir wissen um die Sorge unserer Partner in der Türkei, die eine bewaffnete Gruppe (YPG) als Bedrohung für ihre nationale Sicherheit ansehen. Doch das wird den geplanten Kongress nicht behindern. In kommender Zeit werden sich Experten um einen Konsens bemühen und eine Teilnehmerliste erstellen."

Wenn die türkische Regierung in diesem Punkt nachgibt, wäre das ein fataler Fehler.


UNT

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