Özgen Imamoglu - Wie die Gülen-Sekte einen Pädophilen deckte



Im Zuge internationaler Ermittlungen im Jahr 2001 wurde festgestellt, dass ein Lehrer in Bursa Kinderpornos an eine englische Website verkaufte.
Die türkische Polizei beschlagnahmte das Material und nahm Imamoglu fest. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie er 12 Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung vergewaltigte. Auch den Sohn seines Bruders, der Anwalt war und ihn trotzdem verteidigte.
Der Staatsanwalt bekam die Akte ohne die verstörenden Aufnahmen, die ermittelnden Polizisten wurden vom Dienst suspendiert. Denn Gülens Männer im Staat hatten aus dem Fall einen Komplott gegen die gesamte Gülen-Sekte gemacht. Nach nur 6 Monaten wurde der Täter auf freien Fuß gesetzt. Es wird vermutet, dass er heute in Kirgisistan lebt und dort immer noch als Lehrer an einer Gülen-Schule arbeitet.

Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern wird im Buch des damaligen Ermittlers Tamer Topsakal genau geschildert. Er hat seit zehn Jahren keinen festen Arbeitsplatz. Das Interview mit ihm führte der regierungskritische Journalist Nihat Genc, der als Hardliner gilt. Wer starke Nerven hat, kann sich das ganze Interview durchlesen. Der Fall geht auf die Psyche.
http://odatv.com/cemaatin-abisinin-cocuk-tecavuzleri-boyle-kapatildi-2411161200.html

Turgay Adalet

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