TIKA restauriert Kirchen



Wie war das noch mit dem "Islamofaschismus" in der Türkei?
Die unwissenden Gegner werfen der Türkei immer wieder vor, dass sie dieselbe Gesinnung wie die Terrormiliz Daesh habe, die Kirchen, Moscheen und historische Gedenkstätten zerstört.

Doch die türkische TIKA restauriert auch Kirchen und hat bis jetzt im In- und Ausland über 500 Moscheen gebaut und genauso viele restauriert.
Da die Terrororganisation PKK nichts mit dem Islam zu tun hat und wie der IS auch Moscheen angreift und zerstört, ist es verständlich, dass ihre Anhänger nichts von den Projekten der TIKA wissen.
Schließlich haben sie die osmanische Vergangenheit hinter sich gelassen, aber die seit 1992 bestehende TIKA pflegt die Tradition der Osmanen bei der Erhaltung und Restauration von anderen Gebetshäusern bis heute noch.

Zur Geschichte der Geburtskirche in Bethlehem:

Die Geburtskirche war jahrhundertelang Zeuge des Konflikts zwischen Katholiken und Orthodoxen. 
Um das Jahr 1520 übergab der osmanische Herrscher Sultan Süleyman I. den Schlüssel der Kirche den katholischen Pastoren. 1630 wurde die Autorisation auf die römisch-katholische Kirche übertragen und hielt bis 1850 an.

Die Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Konfessionen über die Nutzung der Kirche veranlassten Sultan Abdülmecid I. im Jahr 1852, den Schlüssel der Geburtskirche einer muslimischen Großfamilie anzuvertrauen, die die Christen nicht daran hinderten, die Kirche zu betreten und in ihr zu beten. 

Wenn es um Religionsfreiheit geht, sollte man die osmanische Toleranz niemals vergessen und diejenigen, die ihre Vorfahren als Vorbild für die Gegenwart und Zukunft nehmen. 

Turgay Adalet - 20.01.2016

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