PKK-Terror sabotiert Alltag der Kurden


Die von der Terrororganisation PKK besonders in Südostanatolien angewandte Graben-Strategie hat dem alltäglichen Leben der Menschen in der Region großen Schaden zugefügt.Die kurdische Zivilbevölkerung wird nicht vom Staat, sondern von der Jugendorganisation (YDG-H) der Terrororganisation PKK terrorisiert. Eigentlich sagen die Fotos schon alles über das Chaos, aber folgende Details müssen dennoch festgehalten werden:

Über 200.000 Menschen im Südosten haben aufgrund des Terrors ihre Häuser verlassen und sind in Dörfer und Siedlungen in der Umgebung und nach Adana, Istanbul, Izmir und Mersin zu ihren Verwandten gezogen.
Die PKK-Anhänger bedrohen unter anderem in Cizre die Familien, damit sie die von ihnen besetzten Stadtteile nicht verlassen.
In Nusaybin haben sie sogar die Autos derer beschlagnahmt, die vor dem Terror flüchteten.
Der Fremdenverkehr kam zum Stillstand, so dass die Geschäfte in der Region große Verluste machen.
In mehreren Kreisstädten in der Region, wo Graben ausgelegt wurden, zerstörten Jugendorganisationen der PKK die Trafos und Wasserleitungen.

Sie flüchten vor der Gewalt und dem Tod.

Eine Frage an einige europäische PKK-Sympathisanten:
Wie lange würden sie in einer Straße oder in einem Stadtteil leben, der von Anarchisten und Terroristen beherrscht wird?
Wenn man sich mit dem Nachbarn nicht verstehen kann, wird schon mit Maschendraht die zweite "Berliner Mauer" gezogen. Stimmt's?
Nur die Vorstellung: Terroristen als Nachbarn und sie als Binnenflüchtlinge.


Turgay Adalet - 16.12.2015

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