Wenn Medien den inneren Frieden stören



Ein Eingriff in die Pressefreiheit seitens des Staates oder gegen den inneren Frieden seitens der Redaktion?
Es bleibt mir ein Rätsel, warum Journalisten eine quasi juristische Immunität genießen, auch wenn sie Terrororganisationen verharmlosen oder glorifizieren, aber einen Staatsoberhaupt mit solchen Titelbildern (billige Abklatsche von Tony Blair Selfie) diffamieren.
Eine Diskussion auf der FB-Seite vom Spiegel hat mir wieder einmal gezeigt, wie sehr viele in den Ketten der Medienmanipulation gefangen sind und es nicht merken.
Für sie ist es ein Eingriff in die Pressefreiheit.
Für mich ein Eingriff in den inneren Frieden, weil gerade solche Bilder die Gesellschaft noch mehr polarisieren.
"Während eines bewaffneten Konflikts kann man doch nicht von innerem Frieden sprechen", höre ich schon kommen.
Oh doch, das kann man!
Wenn die regierungskritischen Medien mehr PKK-Propaganda betreiben und damit Benzin ins Feuer gießen, dann kann man von einer Störung des inneren Friedens sprechen.
Außerdem ist jeder von uns verantwortlich dafür, wenn die verschiedenen Völker in einer Gesellschaft nicht in Frieden miteinander leben, sondern aufeinander losgehen.
Unsere Worte, unsere Taten!
Und gerade die Schriften dieser Journalisten, die wegen ihrem Erdogan-Hass die Terrororganisation PKK wie Friedenstauben darstellen, tragen dazu bei.
Entweder für den inneren Frieden oder für noch mehr Hass.
Der türkische Staatspräsident Erdogan ist übrigens nicht der erste Präsident in der türkischen Geschichte, der mit solchen und ähnlichen Titelbildern oder Karikaturen attackiert wurde.
Das Politmagazin Nokta (dt.: Punkt) hatte auch den 8. türkischen Präsidenten Turgut Özal mit mehreren Titelbildern diffamiert.
Die Bürger liebten ihn, aber die Medien hatten ein sehr großes Problem mit ihm.
Entscheiden die deutschen Medien und ihre verblendeten Rezipienten neuerdings darüber, ob Erdogan der richtige oder falsche Mann im Posten ist?
Vor 2002 war es in der Türkei normal, dass die Medien den politischen Werdegang eines missliebigen Politikers bestimmen konnten. Aber damit ist es vorbei!
Jede Beleidigung gegen ihn zieht eine Reaktion seiner Sympathisanten nach sich. Deshalb könnt ihr einen Umsturzversuch mit Medienhenkern vergessen!

Turgay Adalet

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