Neueste PKK-Märchenstunde in "Die Zeit"



Es ist doch wirklich immer dieselbe Erkenntnis mit den Zeit-Journalisten: Wahrheitsverdrehung ist ihr Geschäft. Nun zeigt sich, dass ‚Die Zeit‘ sich immer mehr zur Plattform der Terrorverherrlichung mausert. Doch wer die Geschichte des PKK-Terrors, insbesondere auch die Schlagzeilen der deutschen Medien über den Terror der PKK in Deutschland in den 90ern, sowie die perfide Rhetorik der Leitmedien die Ereignisse je nach Lage für sich auszuschlachten kennt, der lässt sich von diesen Artikeln nicht lumpen.


Von der PKK-Gewalt gegen die türkische Regierung als Antwort auf einen Anschlag von IS-Terroristen in Suruc, für den die PKK den türkischen Staatpräsidenten verantwortlich macht, ist hier die Rede. Nun, dass es zunächst einmal immer noch nicht geklärt ist, in wieweit die PKK selbst an dem Anschlag beteiligt war und wie diese PKK-Gewalt gegen die Türkei ausgesehen hat, das erwähnt Die Zeit nicht. Es passt wohl nicht ins Bild der armen PKK, die sich gegen den bösen Erdogan "verteidigen" muss, dass die PKK nach dem Anschlag von Suruc zwei türkische Polizisten im Schlaf eiskalt per Kopfschuss in den Hinterkopf hingerichtet hat. Kann so eine Hinrichtung denn überhaupt eine legitime "Verteidigung" sein, vor allem, wenn es doch eigentlich laut PKK die IS war, die das Attentat in Suruc verübt hat?


Fakt ist, dass der Terror der PKK nicht erst nach dem Anschlag in Suruc angefangen hat, wie es in diesem Zeit-Artikel versucht wird darzustellen, sondern seit mindestens 30 Jahren andauert. Der PKK Terror hat seither über 40.000 Menschen das Leben gekostet. Innerhalb von nur 30 Tagen, hat die PKK weitere 24 türkische Bürger, darunter Zivilisten, durch hinterhältige Anschläge das Leben genommen. Mit Snipern haben sie auf eine Familie geschossen, die im Auto saß, wobei der Familienvater vor den Augen seiner Ehefrau und Tochter starb. Ein Soldat wurde beim Geldabheben an einem Automaten aus nächster Nähe in den Kopf geschossen, ein Polizist und ein Zivilist, die sich vor einer Teestube unterhielten, ebenfalls durch Sniper hingerichtet. Zuletzt tötete die PKK zwei Soldaten, einer davon Kurde, dessen Bruder den blutigen Terror der PKK verurteilt und öffentlich erklärt, dass die kurdische Bevölkerung fest hinter der türkischen Regierung stehe. Die ebenfalls kurdische Tante des getöteten Soldaten stellt klar: "Wenn die PKK uns vertreten würde, dann würde sie uns nicht töten. Jemand der blutige Hände hat, kann uns niemals vertreten!".


Erst seit der Regierungszeit der AK Partei wurden Kurden als gleichwertige Bürger in der Türkei anerkannt, dass bestätigte auch Barsani, der Präsident der kurdischen Regionalregierung in Nordirak. Genauso wie die Tatsache, dass die PKK aus ihrem Terroristen-Stolz die Friedensverhandlungen boykottiert habe. Die PKK entführt systematisch kurdische Schulkinder aus den ostanatolischen Regionen auf die Kandil-Berge, erpresst ihre Eltern und zerstört ihre Lebensgrundlagen. Doch die Zeit-Journalisten ignorieren diese Tatsachen ganz frech und schreiben lieber Märchen über paradiesische Dörfer, deren kurdische Bewohner der PKK uneingeschränkt vertrauen und die PKK unterstützen. Wussten sie, dass gestern zwei vermummte PKK-Terroristen mit Panzerfäusten ausgestattet durch die Straßen von Hakkari/Yüksekova liefen und türkische Polizisten angegriffen haben? Sie wurden bei den Gefechten mit der Polizei getötet.


Nun, nur mal so zur Realisierung der Situation, stellen Sie sich vor, zwei vermummte Terroristen laufen durch Berlin oder Köln und greifen deutsche Polizisten an, würden die deutschen Streitkräfte, die schon bei militanten Demonstrationen äußerst hart durchgreifen, hier so wie aus der EU dreisterweise gefordert wird, sagen, man müsse den Terroristen maßvoll entgegnen? Nun, wie genau sollte denn eine maßvolle Entgegnung bei schwerbewaffneten Terroristen, die bereits über ein Dutzend Menschen in kaum zwei Wochen ermordet haben aussehen? Ja, wir wissen es eigentlich aus Erfahrung sehr genau, was Deutschland, Frankreich und die USA bei schwerbewaffneten Terroristen, ob sie nun aus angeblich ethnischen, religiösen oder nationalistischen Gründen, Rache an einer Nation nehmen bzw. ihren Bürgern schaden wollen, tun würden. Also bitte, liebe Zeit-Leser, lassen Sie sich nicht mehr von derartig wahrheitsferner Terrorverherrlichung lumpen.


Die PKK ist keine politische Partei, sie vertritt weder Arbeiter noch das kurdische Volk bzw. "die Kurden", auch hegt sie kein Interesse für die Rechte bzw. den freien Willen der kurdischen Bevölkerung in der Türkei. Die PKK ist eine aus gutem Grund international gelistete Terrororganisation, die noch vor wenigen Jahren auch in Deutschland ihre Terrorakte verübt und die Bevölkerung sowie die deutsche Regierung bedroht hat. Nicht umsonst warten In Deutschland mehr als 2000 PKK-Strafakten immer noch auf ihre juristische Bearbeitung.


NetMesele

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