Erdogan - Kein gewöhnlicher Präsident



Staatspräsident Erdogan:
"Ich bin kein gewöhnlicher Präsident und werde es auch nicht sein."

Wie sollte ein Präsident sein, der von allen Seiten angegriffen wird und dessen Land von internen und externen Feinden umgeben ist?

Haben die Politiker, Unternehmer und Journalisten, deren Ideologie im Westen verwurzelt ist, einen Präsidenten erwartet, der sich die Feindseligkeiten gegenüber seinem Land und seinem Volk in Ruhe aus dem Präsidentenpalast beobachtet?

Ein Präsident sollte zur Versöhnung in der Gesellschaft beitragen, aber wie soll er unparteiisch bleiben, wenn das konservative Volk und die Kurden jahrzehntelang von der "Elite" verhöhnt, unterdrückt und ausgegrenzt wurden? Ein Vertreter der Elite oder des Volkes, der Unterdrückten?

Wenn ich hier vom Volk spreche, dann meine ich nicht jedes Individuum, denn die Andersdenkenden fühlen sich eher durch die Elite vertreten. Wenn sie so glücklich damit sind, dann sollen sie es ruhig sein. Konstruktive Kritik dürft ihr ausüben, aber solange ihr ihn nur beleidigt, werden wir euch auch nicht akzeptieren. Wir werden euch keine Gedichte schreiben! Erwartet nicht von Erdogan, dass er die Gezi-Vandalen und die anderen Straßenterroristen auch in seine Arme schließt!
An dieser Stelle kommt immer der Einwand "ja, aber verhandelt auch mit den PKK-Terroristen". Wie jetzt? Du schießt dir damit ins eigene Bein, indem du dich mit ihnen gleichsetzt. Also seid ihr auch gegen eine wirtschaftlich und politisch aufstrebende Türkei und gegen den Frieden in der Gesellschaft? Haben wir das richtig verstanden? Die Bilder haben wir ja noch vor Augen ihr kleinen mit Steinen und Molotow-Cocktails ausgerüsteten Friedensaktivisten. 

Stichwort: Korruption. Ich bitte euch, schaut euch die Generäle an, wie reich sie nach jedem Militärputsch geworden sind. Haben eure Großväter und Väter nicht gegen sie demonstriert? Stimmt, sie waren ja die unangefochtenen Verteidiger des Laizismus und Kemalismus - Mustafa Kemals Soldaten, die tun und machen durften, wie und was sie wollten!

Stichwort: Frieden. Es gibt keinen totalen Frieden, aber eure Politiker und Generäle haben geglaubt, dass man mit der Ausschaltung von kurdischen und muslimischen Intellektuellen für Frieden sorgen könnte, aber gegen die PKK waren sie nicht so erbarmungslos - General Esref Bitlis musste liquidiert werden, ups Flugzeugabsturz!

Wie sollte eurer Meinung nach ein Präsident in einem Land sein, das geographisch in der Nähe von Krisenregionen liegt und trotzdem stabil bleibt? Mit Sicherheit kein Waschlappen!

Natürlich sollte er die Autorität in der Hand halten!
Gegenüber seinen Feinden tretet er wie ein Löwe auf, aber seinem Volk gegenüber ist er ein barmherziger Mensch.
Schaut euch seine Reden an.
Auch heute hat er die Feinde der Türkei zurechtgewiesen und danach war er wie ein Großvater, ein Großonkel.
So einen haben wir vermisst!
So einen braucht die Türkei!

Turgay Adalet



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