Die Türkei wird den Weg der Demokratie gehen




Der türkische Premierminister Erdogan hat viele Gegner. Zu ihnen gehört die Finanzoligarchie, welche mit allen Mitteln versucht, Erdogan aus dem Amt zu drängen und somit die Türkei wirtschaftlich zu schwächen. Sie möchte Erdogan stürzen, denn  sie  hat Interesse an einer „kontrollierten“ Türkei. Doch damit haben sie sich keinen schwachen Feind ausgesucht, denn Erdogan wehrt sich gegen die Angriffe!

Die Ereignisse bei den Gezi-Protesten bildeten einen wichtigen Wendepunkt für die Türkei. Denn sie wurden geplant mit dem Ziel, die türkische Regierung zu stürzen und das in einem demokratischen Staat. Doch die Türkei hat ihre Erfahrungen mit Putschversuchen in ihrer Geschichte gemacht und ist auch mit innerstaatlichen Terrornetzwerken konfrontiert worden. Wir werden keine Fehler  mehr aus der Vergangenheit zu lassen.
Alle oppositionellen Bewegungen, die sich mit schmutzigen Plänen, blutigen Revolten oder erschreckenden Putschversuchen gegen die Regierung erheben, werden durch ihre feindliche Propaganda nichts erreichen.
Nach den Gezi-Protesten folgten „Korruptionsvorwürfe“. Durch die Anordnung des Istanbuler Staatsanwalts wurden  viele Geschäftsmänner und Söhne einiger Minister festgenommen. Seit den Gezi-Protesten  ist die Türkei das aktuelle Thema in den Medien.
Dem  türkischen  Premierminister Erdogan  wirft man  vor, inzwischen wie ein "Diktator" zu agieren. Wie kann man in einem Land wie der Türkei dem Premierminister Diktatur unterstellen, wenn  Söhne von Ministern festgenommen werden, die Gespräche der Minister abgehört werden und der „Parallele Staat“  gegen die türkische Regierung agiert? Die Medien sind realitätsfern, denn Erdogan greift nicht die Justiz des Landes an, sondern entfernt korrupte Leute vom Dienst, weil sie ihren Beruf für illegale Machenschaften missbrauchen.

Die Türkei kann zur neuen Stärke gelangen, wenn das Kurdenproblem gelöst ist. Mittlerweile sind Friedensverhandlungen mit dem PKK-Führer Abdullah Öcalan beschlossen. Auch Öcalan unterstützt eine Lösung des Kurdenproblems und ergreift somit Partei für Erdogan! Das passt der Waffenlobby nicht, denn sie hat jahrelang den Hass zwischen den Kurden und Türken geschürt und finanziert! Dies passt auch der Nationalistischen Volkspartei MHP nicht, denn sie sicherte sich durch den Kurdenkonflikt ihre Stimmen.
  

Wieso steht Erdogan jetzt im Visier? Wieso wurde er zum „Feind“ der Finanzlobby?

Welche „Fehler“ hat Erdogan?
-          Erlangung der Unabhängigkeit von ausländischen Krediten
-          Begleichung von Auslandsschulden
-          Infragestellung des US-Dollar als Leitwährung für den internationalen Handel
-          „Vision 2023“ – Projekte wie z.B: Kanal-Istanbul, dritte Brücke, weltgrößter Flughafen in Istanbul

In den vergangenen elf Jahren der AKP- Regierung sehen wir eine Türkei, die von korrupten Banden, militärischen Machenschaften  und diversen  Putschversuchen befreit wurde. Eine Türkei, die  ihren politischen und wirtschaftlichen Status auf der gesamten Region deutlich verstärkt hat.
Demnach können wir diese Operationen wie folgt bewerten:
Solche Intrigen dürfen keineswegs ins Gewicht fallen und sollte es eine Korruption geben, dann wird deren  Bekämpfung die Regierung nicht schwächen, sondern noch weiter stärken.
In einem demokratischen Rechtsstaat wie in der Türkei werden die Fälle mit rechtlichen Prinzipien gelöst. Die Feinde der Türkei, die durch geplante Proteste einen Regierungswechsel jenseits der Demokratie anstreben, werden erfolglos bleiben.
„In der Türkei werde eine Regierung an den Urnen gewählt und auch abgewählt. Nur der Wille des Volkes könne die Regierung absetzen“, so Erdogan.



S.S

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