Der herbeigesehnte Bruch zwischen Erdogan und Gül



Im Fall der Türkei und insbesondere um den beliebten Premier Erdogan, der weiter mehr als nur 50% der türkischen Bevölkerung hinter sich hat, spielen die westlichen Medien den Lesern einen Streich!
Vor der Regierungszeit Erdogans gab es Regierungen, Gruppen, die sich mit dem türkischen Volk nicht identifizieren konnten und wollten! Nur Adnan Menderes (erhängt), Turgut Özal (vergiftet), Necmettin Erbakan (weggeputscht) wurden vom Volk wohlwollend aufgenommen!
Die Kemalisten distanzierten sich vom Rest des Volkes, aber wurden nie wirklich kritisiert!
Weder von türkischer noch von westlicher Seite!
Nur ein Beispiel:
Während Atatürk und die türkische Bourgeoisie in der frühen Türkischen Republik jede Woche einen Ball veranstalteten, konnten die Menschen in Izmir, in der heutigen Hochburg der Oppositionspartei CHP, kein Brot finden!
Das ging, wenn auch nicht immer in dieser Extreme, jahrzehntelang so!
Von der Ausgrenzung und den nicht rechtmäßigen Verhaftungen der gläubigen Türken/Kurden ganz zu schweigen!

Die in diesem Blog eingestellten Texte sollen die Perspektive unserer aktiven und potenziellen Leser zu den
Zuständen in der Türkei und den von den Medien zum 'Diktator' ernannten Premierminister Erdogan ändern.
Heute musste ich mit einem Schmunzeln im Gesicht lesen, dass der türkische Präsident Abdullah Gül auf Distanz zum Premier Erdogan gehe! Völliger Unsinn!
Der Spiegel ist ja bekannt für seine Chaos-Szenarien!

Die Behauptungen werde ich in Stichpunkten dementieren, in die Wahrheit übersetzen:

"Abgeordnete verlassen seine Partei" -->
Die drei wichtigen Minister sind zum Wohle der Parteizurückgetreten,
weil ihre Söhne der Korruption beschuldigt werden! Der Rest wurde entfernt!

"Demonstranten fordern seinen Rücktritt" -->
Im Gezi-Aufstand waren mehr Demonstranten. Oder ist es der
Winter, der sie eher zum Kamin als auf die Straßen zieht? :)
Die Unterstützung seiner Anhänger ist so stark wie noch nie zuvor!

"Justiz ermittelt wegen Korruption" -->
Staatsanwälte, die von der Gülen-Gemeinde gekauft wurden, sind sicherlich sehr objektiv!
(siehe Blog-Texte)

Abdullah Gül: "Alle müssen Recht und Gesetz respektieren so wie die Unabhängigkeit der Justiz."

Aus diesem Satz interpretiert 'Der Spiegel', dass Gül Erdogan ermahne,
kommt wohl aber nicht auf den Gedanken, dass Gül auch bewusst ist, dass
der Staat im Staate die Judikative beeinflusst und deshalb nicht von einer
Unabhängigkeit der Justiz die Rede sein kann!

Die Medien sprechen von einer politischen Zweckehe. Doch dem ist nicht so!
Gül und Erdogan sind sich so nah, dass er Erdogan nicht in einer
Neujahresbotschaft, sondern unter vier Augen 'ermahnen' würde!
Der Begriff der Ermahnung passt nicht zwischen zwei Freunde, nennen wir es
passend; AUSSPRECHEN!




Turgay A.


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