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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

Ägypten - Die Tyrannei bleibt ungestraft

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Zum Jahrestag der ägyptischen Revolutionen gab es weltweit Massendemonstrationen gegen den Militärputsch in Ägypten. Vor drei Jahren, am 25.1.2011 waren Millionen Ägypter am Tahrir-Platz und demonstrierten für Freiheit und Gerechtigkeit. Für eine Freiheit, die Muslime und Kopten, jung und alt,  Hand in Hand am Tahrir-Platz stehen ließ. Sie standen am Tahrir-Platz, bereit zu sterben, Hand in Hand, damit die nächsten Generationen in Freiheit leben können. Ägypten schrieb Geschichte! Sie schafften es, sich von den Ketten zu lösen, die ihnen von Mubaraks Regime angebunden waren.  Heute nach drei Jahren schaut das Ganze anders aus: Verluste, Tod und ein gespaltetes Ägypten. Mubarak trat zurück, daraufhin übernahm das Militär übergangsweise die Regierung. Im Juni 2012 wurde Mursi zum Präsidenten gewählt mit 51,7 % gegen den früheren Ministerpräsidenten Ahmed Shafik. Somit trat Mursi als Sieger der ersten freien Präsidentschaftswahlen in Ägypten in sein Amt an und war der erste frei gewählte Z…

Nacht und Nebel in Syrien

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Wer unter anderem den französischen Dokumentarfilm Nacht und Nebel von Alain Resnais kennt, der weiß was ‚Auschwitz‘ symbolisiert, wie tief Menschen sinken können und wie die Zeit für die Rezipienten stehenbleibt. Die Unterdrückung und Ermordung der Juden und der Widerstandskämpfer in den Konzentrationslagern. Der Film dauert zwar nur eine halbe Stunde, aber diese kurze Zeit wird wie ein Jahrhundert in unser Gewissen eingetrichtert! Mit dem Film wurde durch das Konzentrationslager Auschwitz eine Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit gebildet, um an die Verantwortung der Menschen bezüglich der Vergangenheit und der Zukunft zu erinnern. Man stelle sich vor: Während man heute die Wege der Konzentrationslager geht, sammelt sich in unseren Lungen der Geruch von Blut und Verbrennungen, der uns sehr belastet. Wie konnten solche Gräueltaten in einer Welt zugelassen werden, in der Menschen leben? Trotz guter Menschen! Nachdem wir den Film in unserer Klasse angeschaut hatten, konnte man …

11.000 Folteropfer in Syrien!

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(Ich distanziere mich sowohl von Assad als auch von den oppositionellen Gruppen, weil beide Seiten Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben und weiterhin begehen! Meiner Meinung nach gibt es in einem bewaffneten Konflikt keine unschuldigen Kämpfer! Jeder, der eine Waffe in die Hand nimmt und gegen Zivilisten richtet, verliert seine Unschuld und damit auch das Recht, als Mensch angesehen, bezeichnet und behandelt zu werden!
Es sind die unschuldigen Zivilisten, die unter diesem Konflikt leiden müssen!)
Heute hat die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Agency (Anatolische Agentur) Bilder von Folteropfern aus Syrien veröffentlicht. Die Bilder wurden von der syrischen Armee aufgenommen! Die Bilder wurden vom Pathologen Dr. Stuart J. Hamilton und von der Professorin für Anthropologie Susan Black auf Authentizität geprüft! Es liegen 55.000 Bilder von 11.000 Folteropfern vor! Mehr als 11.000 Kinder wurden bis jetzt ermordet! Es tut weh diese Zahlen zu nennen! Noch schlimmer ist die St…

Meuchelmord an Hrant Dink hinter Nebelgardinen

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Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, Kein Jäger erschießen mit Pulver und Blei…
Und hier hört das Lied auch auf! Am 19. Januar 2007! Der armenische Journalist Hrant Dink wurde vor dem Agos Gebäude von einem 17-Jährigen erschossen. Er wurde lange Zeit zur Zielscheibe von ultranationalistischen Kreisen erklärt. „Sie versuchen mich zu vereinsamen und vor den Augen der türkischen Bevölkerung zum Freiwild zu erklären. Die Behauptungen gegen meine Person, die sie wie Blei in die Gesellschaft gießen, hat eine Wahrnehmung hervorgerufen, als ob ich das Türkentum demütige, beleidige, schmähe. Jedes Mal, wenn ich auf die Straße ging, haben die möglichen Gedanken der Anderen über mich mein Selbstbewusstsein zerfressen. Eine psychische Folter…“ lauteten seine Worte.
Gedanken kann man nicht mit Kugeln (Pulver) zum Schweigen bringen. Hrant Dink hatte immer wieder betont, dass die Türkei kein dunkler Ort sei. Er war de…

Die Türkei wird den Weg der Demokratie gehen

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Der türkische Premierminister Erdogan hat viele Gegner. Zu ihnen gehört die Finanzoligarchie, welche mit allen Mitteln versucht, Erdogan aus dem Amt zu drängen und somit die Türkei wirtschaftlich zu schwächen. Sie möchte Erdogan stürzen, denn  sie  hat Interesse an einer „kontrollierten“ Türkei. Doch damit haben sie sich keinen schwachen Feind ausgesucht, denn Erdogan wehrt sich gegen die Angriffe!
Die Ereignisse bei den Gezi-Protesten bildeten einen wichtigen Wendepunkt für die Türkei. Denn sie wurden geplant mit dem Ziel, die türkische Regierung zu stürzen und das in einem demokratischen Staat. Doch die Türkei hat ihre Erfahrungen mit Putschversuchen in ihrer Geschichte gemacht und ist auch mit innerstaatlichen Terrornetzwerken konfrontiert worden. Wir werden keine Fehler  mehr aus der Vergangenheit zu lassen. Alle oppositionellen Bewegungen, die sich mit schmutzigen Plänen, blutigen Revolten oder erschreckenden Putschversuchen gegen die Regierung erheben, werden durch ihre feindlich…

Gülen-Bewegung: Öl und Ananas

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Manche spielen mit Öl! Manche mit Feuer! Manche mit ‚Ananas‘! Und manche mit Feuer und Öl!
Dass Uganda so viele Ölreserven wie Saudi-Arabien hat und deshalb im Visier der Imperialisten steht, ist kein Geheimnis. Doch lange Zeit galt die Gülen-Bewegung als eine Gemeinde, die mehr für die Anhänger arbeitet und ihren Gewinn in gemeinnützige Projekte investiert. Keine Frage, sie haben auch an großen Hilfsprojekten teilgenommen, in fast allen Kontinenten Schulen eröffnet, Olympiaden veranstaltet usw. Doch in den jüngst veröffentlichten Telefongesprächen entpuppte sich diese Gemeinde als ein Konzern, der mit anderen großen Konzernen kooperiert! Vor allem mit dem ‚Istanbuler Kapital‘!
Hier zwei Ausschnitte aus den Telefonaten zwischen F. Gülen und seinem Gesprächspartner, der sich heute als der TUSKON (Turkish Confederation of Businessmen and Industrialists) Generalsekretär Mustafa Günay herausstellte:
M.G.: Unsere Freunde bekamen ‚Ananas‘ aus Uganda. Ich habe es ihnen zugeschickt. Dieser K…

Gülen-Bewegung: 28. Februar 1997 war nicht wie heute!

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Das Medienorgan Zaman der Gülen-Gemeinde hat in seiner gestrigen Schlagzeile folgende Worte mitgeteilt: „Das, was wir heute durchmachen müssen, haben wir am 28. Februar (1997) nicht erlebt“ (Postmoderner Putsch, Kampf gegen die Koranschulen, Kopftuchverbot usw.)
Es sollte keinen verwundern, dass genau diese Zeitung den Sturz der Regierung Erbakans durch das Militär applaudierte und die Putschisten demokratischer als die Politiker bezeichneten! Sie haben die durch den Putsch an die Macht kommende Regierung unterstützt und eine gewählte Regierung verschmäht, damit ihre Nachhilfeschulen nicht geschlossen werden!
Lasst uns nun zusammen Zamans Vergleich zwischen gestern und heute analysieren und darüber diskutieren, was richtig und was falsch ist…
Vergleich 1:
28. Februar 1997: Der Oberstaatsanwalt Vuras Savas vom Obersten Gerichtshof hat in seiner vorbereiteten Anklageschrift gläubige Menschen mit ‚blutsaugenden Vampiren‘ verglichen und als ‚bösartige Geschwülste‘ bezeichnet! Der damalige …

Der eigentliche Feind

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In der Türkei oder in einem anderen strategisch wichtigen Land gibt es keine Zufälle! Jeder Schritt in so einem wertvollen Land bringt Pläne mit sich. Plan, Programm und Abrechnung gibt es immer. Unter jeder Konstruktion liegt ein Riesen-Kapital, dass die Welt steuern möchte, das im Kampf mit Nationalstaaten ist! Selbst wenn die Gestalten sich voneinander unterscheiden, wenn an der Spitze Geld und Banken sind, dann muss man den Spuren der Barone folgen. Die Türkei konnte das jahrelang nicht machen! Stattdessen wurden Schüler, Betende, Linke, Rechte, kurdische Nationalisten, Kopftuch tragende Studentinnen dechiffriert. Man konnte deshalb den Sack nicht sehen, den man über unsere Köpfe ziehen wollte! Der türkische Geheimdienst MIT, die Armee haben nur die eigenen Bürger beobachtet! Beobachtet, aber ohne Resultat! Die für diese Operation eingesetzten Personen sorgten dafür, dass der Einfluss der eigenen Männer immer mehr wuchs. Der Befehlshaber jeder kleinen Organisation im Inneren saß…

Der Imam und die Bank

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Als „Gandhi“ des Islams inszeniert sich der Prediger Fethullah Gülen, weltweit ist seine Gemeinde präsent.Es gibt keine genaueren Angaben über seine Anhänger. Er repräsentiere einen „modernen Islam“. Doch wer ist Fethullah Gülen?
Am Montag, den 13.01.2013 wurden im Internet vier Aufnahmen zwischen Gülen und seinen Gefolgsleuten veröffentlicht.In seinen Gesprächen gibt Fethullah Gülen Instruktionen an seine Gefolgsleute. Die Gesprächsaufnahmen sind vom 14.10.13. Das erste Gespräch handelt von den Steuerprüfungen gegen Mustafa Koc, dem Inhaber der Koc Holding. (siehe dazu Text:“Das wahre Gesicht der Koc Holding“) Angesprochen auf die Steuerprüfungen sagt Gülen: „Sie können nichts gegen Mustafa Koc machen. Sorgt dafür, dass „der große Chef“ von unseren Kontakten nichts erfährt“. Mitdem „großen Chef“ist Ministerpräsident Erdogan gemeint. Mustafa Koc und seine Holding sind eine der größten Unterstützer von Fethullah Gülen. Demnach  ist bekannt, dass die Koc Holding die „TürkceOlimpiyatlari“ dt.…