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US-Sanktionen lassen Venezuela verarmen

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Der US-Imperialismus versucht seit Jahren mit allen Mitteln Venezuela in die Knie zu zwingen. Die Medien und ihre teilweise verblendeten Leser sagen, das Volk in Venezuela verhungere trotz Ölreichtum. Was sie nicht gerne schreiben: Der Kriegstreiber und Friedensnobelpreisträger Barack Obama erließ im Jahr 2015 ein Dekret, das Venezuela zu einer „außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten“ erklärte. Diese Sanktionen bedeuten nicht nur, dass amerikanische Unternehmen und Einzelpersonen keine Geschäfte mit Venezuela machen dürfen. Jedes Land, das wirtschaftliche Transaktionen mit Venezuela durchführt, wird ebenfalls mit Sanktionen belegt.
Soll Trump mal Sanktionen gegen Saudi-Arabien verhängen und alle Staaten dem folgen. Mal sehen, wie lange die Mauern des saudischen Königshauses dann noch stehen. Selbst bei Misswirtschaft können sie sich mit Öl über Wasser halten. Aber gegen weitreichende Sanktionen ist jede Ölmacht machtlos. Von …

Türkei: Erdogan folgte Says Einladung zu dessen Konzert

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Mich macht dieses Foto von vergangener Woche in vielerlei Hinsicht glücklich. Der renommierte türkische Pianist und Komponist Fazil Say mit dem Präsidenten Erdogan. Politiker, Künstler und die Frau/der Mann auf der Straße müssen lernen, die Menschen nicht auf ihre Ideologie, ihren Glauben oder Atheismus zu reduzieren. Nur die Fanatiker auf beiden Seiten stört dieses Foto. Der Wendepunkt kam nach dem Tod von Says Mutter im vergangenen August. Damals rief Erdogan an, um zu kondolieren.
Auszüge aus Says heutigem Statement:
"Ich habe aus Erdogans Stimme im vergangenen August entnommen, dass er Versöhnung wollte. Im Leben macht jeder Fehler. Ein Erdogan, ein Say, ein Ahmet, Mehmet. Fehler zu beheben, ist menschlich. Ich habe auch Ungerechtigkeit erfahren. Wie können wir ohne unsere Hoffnungen leben? Ich habe gespürt, dass nach Versöhnung gesucht wurde und habe darauf bestanden, dass dies auf meinem Konzert passiert. Im ersten Schritt ist Erdogan mit Respekt zu meinem Konzert gekommen m…

Türkei: Umweltverschmutzung erhöht Krebsrisiko

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Das türkische Bildungsministerium hat in dem Zeitraum 2011-2016 eine Studie in Auftrag gegeben und wollte wissen, warum die Zahl der Krebskranken in Antalya, Edirne, Tekirdağ, Kirklareli und Kocaeli über dem weltweiten Durchschnitt liegt. Ergebnis: Pestizide in Gemüse und Hydrogencarbonat im Wasser. Diese Studie wurde nicht veröffentlicht. Nun wurden Ermittlungen gegen den Wissenschaftler Bülent Şık eingeleitet, weil er im Mai 2018 die Daten veröffentlicht hat. Ihm drohen bis zu 12 Jahre Haft. Kann das einer verstehen? Er möchte die Menschen warnen. Jeder achte Tote in der Türkei ist/war krebskrank (13%). Das ändert sich von Region zu Region. In Tekirdağ, Kırklareli und Edirne ist jeder Vierte betroffen. In Kocaeli Dilovası jeder Dritte (37%). In Antalya jeder Zehnte. Darf man die Menschen nicht aufklären? Der Anteil von Pestiziden in Schnittbohnen, Paprikaschoten, Gurken, Petersilien, Erdbeeren, Pflaumen, Äpfeln überschreiten die Normalwerte. Die Umweltverschmutzung ist ausschlaggebend …

Bayern: Rechtsterroristischer Brandanschlag von Schwandorf

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Am 17. Dezember 1988 steckte der damals 19-jährige Neonazi Josef Saller das Habermeier-Haus in Brand. Die rassistische Tat forderte vier Todesopfer. Leyla Kellecioglu, damals 19, verlor ihre Familie: 
Osman Can (50)
Fatma Can (41)
Mehmet (12)
und der Nachbar Jürgen Hübner (47).
(Foto: Leyla Kellecioglu, links)
Der Täter wurde zu zwölfeinhalb Jahren Haft wegen besonders schwerer Brandstiftung verurteilt, einen Mord sahen die Richter nicht. 
Das war ihr letzter gemeinsamer Abend. Lange vor Mölln, Solingen, NSU. Sie kochten, aßen und plauderten, Mehmet spielte mit seinem kleinen Neffen. Gegen 23 Uhr verabschiedeten sie sich. Auf der Treppe drehte sich ihr Bruder Mehmet nochmals um, winkte und rief: „Bis morgen!“ Er kam nie wieder. Nie wieder! Nie wieder? Solingen, Mölln, NSU. Unvergessen! 

UNT
Turgay Adalet

Frankreich: Terroranschlag in Straßburg

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Bei dem gestrigen Terroranschlag in Straßburg hat ein in Frankreich geborener Algerier drei unschuldige Menschen getötet und 14 weitere teils schwer verletzt. Der Täter wurde monatelang vom französischen Geheimdienst beobachtet und saß wegen Sexual- und Diebstahldelikten schon mehrmals in Deutschland, Frankreich und der Schweiz im Gefängnis. Die Nationalität der Opfer spielt für uns keine Rolle, aber was die Hetzer von der AfD wissen sollten: Unter den Todesopfern ist ein Afghane namens Kamal, der regelmäßig in die Eyüp-Sultan-Moschee in Straßburg ging und mit der muslimischen Gemeinde betete. Er wurde aus nächster Nähe gezielt in den Kopf geschossen. Im Gegensatz zu dem Mörder war er ein gläubiger Muslim. Schaut euch nur die Lebensweise der anderen Täter an. Sie sind und waren gescheiterte Existenzen. Dennoch liest man nur Hass und Verachtung gegenüber allen Muslimen, obwohl gerade wir, die vom PKK- und IS-Terror heimgesucht werden, sehr gut die Gefühle des französischen Volkes nache…

Israel-Kritik: CNN beendet Zusammenarbeit mit Wissenschaftler Hill

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Der Wissenschaftler und Bürgerrechtler Marc Lamont Hill, der Medienwissenschaften und Urban Education an der Temple University in Philadelphia lehrt, hat sich am Mittwoch bei den Vereinten Nationen zu Ehren des Internationalen Tages der Solidarität mit den Palästinensern für Freiheit und Gerechtigkeit in Palästina eingesetzt. "Es ist klar, dass alle Freiheiten, die natürlich allen Menschen zugestanden werden, aktiv den Palästinensern durch israelische Staatspolitik genommen werden", sagte Hill. Diese legitime Kritik hat die Israel-Lobby zum Anlass genommen, die Universität und CNN unter Druck zu setzen. Die Universitätsleitung verteidigte die Meinungsfreiheit, doch CNN, die Trumps Verständnis von Pressefreiheit anprangert, hat die Zusammenarbeit mit Hill beendet.
So viel zur Presse- und Meinungsfreiheit in westlichen Redaktionsstuben.
UNT

Türkei: Dede Korkut in der UNESCO-Liste

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Neuaufnahme in die weltweite UNESCO-Liste der immateriellen Kulturerben: Dede Korkut. Er gilt in der Türkei, Aserbaidschan und Kasachstan als legendäre Figur und weise Person, deren Worte, Musik und Ausdruck von Weisheit mit den Traditionen von Geburt, Ehe und Tod zusammenhängen. Rund um die Figur Dede Korkut gibt es zwölf heroische Legenden, Geschichten und Erzählungen und dreizehn traditionelle Musikkompositionen, die mündlich von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Kulturform ist fest in der Gesellschaft verwurzelt und dient als Bindeglied zwischen den Generationen.

Damit ist Dede Korkut das 17. Erbe aus der Türkei in der UNESCO-Liste.

UNT